Claudio Constantini

Fragile (selbst veröffentlicht)

15. Januar 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

Der peruanische Musiker Claudio Constantini ist gleichermaßen versiert an Bandoneon und Klavier. Auf seinem neuen Album stellt er ein Repertoire mit Originalkompositionen vor. Der Höreindruck ist zunächst vor allem klassisch. Das ist kein Wunder, Constantini tritt regelmäßig an so etablierten Spielorten wie etwa dem Konzerthaus Wien oder dem Concertgebouw in Amsterdam auf. Die allesamt relativ kompakten Stücke haben einen teils etwas melancholischen, oft verträumten Charakter. Die Inspiration etwa durch Licht wird künstlerisch reflektiert in den drei der nächtlichen Atmosphäre angenäherten „Noctilunes“ und den drei „Lumières“. Das Titelstück „Fragile“ wiederum zeigt sich in fein abgestimmten Klangfarben gezeichnet. Grazil melodieführend ist über weite Strecken das Bandoneon, das Klavier steuert oft eine dezente Begleitung bei. Beide gehen aber auch immer wieder elegant ins Dialogische. Dabei ist das gesamte Repertoire wunderschön, ruhig und vermag zum Träumen anzuregen. Fazit: die ideale Musik für kalte Winterabende.

Gabriele Haefs

<em>Fragile </em> (selbst veröffentlicht)
Claudio Constantini
Fragile (selbst veröffentlicht)

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Werbung

L