Maxi Pongratz

rum & num (Trikont)

26. Februar 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

Lakonischer wird es vermutlich in diesem Jahr nur noch, wenn Kofelgschroa sich doch noch einmal dazu entschließen sollten, ein viertes Album aufzunehmen. Als Surrogat funktioniert die Musik von Akkordeonist und Sänger Maxi Pongratz, der mit „rum & num“ schon den vierten Soloanlauf wagt, den er mit Unterstützung von Simon Ackermann am Kontrabass, Matthias Meichelböck an der Basstrompete und Marcel Doudieh am Altsaxofon eingespielt hat. Und wer Kofelgschroa respektive Maxi Pongratz kennt, der weiß, wie der Einstieg in diese Rezension gemeint ist. Nicht nur ein Stück wie „Dienstag bewölkt“ zeigt, dass es hier um Alltagspoesie geht, die auch einmal weitgehend instrumental auskommt. Dabei ist die Musik pure Beruhigung, denn selbst wenn ein Stück „Treten und schieben“ heißt, geht es dort langsam zu und vereinzelt ist ein Glockenspiel zu vernehmen. Wenn Pongratz singt, ist das nicht unbedingt klassisch schön. Er verlässt sich vielmehr auf die Skurrilität seiner Worte denn auf den Wohlklang seiner Stimme. Über knapp 40 Minuten gehen die 15 Stücke, die man ganz wundervoll nebenbei weghören kann, die aber auch beim konzentrierten Lauschen ein tolles Bild mit vielen interessanten Klangfarben ergeben.

Wolfgang Weitzdörfer

<em>rum & num </em> (Trikont)
Maxi Pongratz
rum & num (Trikont)

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