Akkordeonhandwerk lernen

Die Accordion Craft Academy zeigt, wie Mechanik und Klang zusammenwirken.

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2. Juni 2026

Lesezeit: 10 Minute(n)

Die Faszination Akkordeon endet nicht beim Spiel. Sie beginnt oft erst richtig beim Blick ins Innere des Instruments. Wie entsteht Klang? Was macht den Unterschied zwischen einem guten und einem herausragenden Akkordeon aus? Und was passiert, wenn Musiker:innen selbst Hand anlegen?

Die Accordion Craft Academy bietet genau diesen Perspektivwechsel: In praxisnahen Kursen lernen Teilnehmende, ihr Instrument nicht nur zu spielen, sondern auch zu verstehen, zu warten und zu reparieren. Aktuell läuft ein Kurs, in dem sich Musiker:innen intensiv mit Mechanik, Stimmplatten und Feinjustierung beschäftigen. Für akkordeon.online führten wir schriftliche Interviews mit Gründerin Elke Ahrenholz sowie mit drei Teilnehmenden über Motivation, Aha-Momente und darüber, wie sich der Blick auf das eigene Instrument verändert.

Text und Interview: Andrea Iven; Fotos: Marco Nisi
  • Elke Ahrenholz über Idee, Konzept und Praxis. Was war der Auslöser für die Gründung der Accordion Craft Academy?

Die Idee entstand aus meiner langjährigen Erfahrung mit Musikerinnen und Musikern, die zwar intensiv spielen, aber kaum Zugang zur technischen Seite ihres Instruments haben. Viele waren fasziniert, sobald ein Akkordeon geöffnet wurde, wussten aber nicht, wo sie anfangen sollten, um Zusammenhänge wirklich zu verstehen. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass handwerkliches Wissen im Akkordeonbereich immer seltener weitergegeben wird. Die Academy sollte deshalb ein Ort werden, an dem musikalische und handwerkliche Perspektiven zusammenfinden. Bei meinen Reisen habe ich außerdem festgestellt, dass es weltweit einen Mangel an gut ausgebildeten Akkordeonreparateuren gibt. Ich hoffe, durch die Accordion Craft Academy junge Menschen an diesen Beruf heranzuführen. Sicherlich möchte ich auch einen Gegenpol zu den vielen Videos zum Thema darstellen, denn die dortigen Informationen sind oft falsch oder irreführend. 

  • Welche Lücke im Akkordeonbereich wollten Sie damit schließen?

Es gibt zwar hervorragende Instrumentenbauer und Reparaturwerkstätten, aber nur wenige Angebote, die sich gezielt an Musiker richten und Wissen praxisnah vermitteln. Viele Spieler möchten ihr Instrument besser verstehen, kleinere Arbeiten selbst durchführen oder Klang und Mechanik bewusster wahrnehmen. Genau diese Verbindung zwischen musikalischer Praxis und handwerklichem Verständnis fehlte aus meiner Sicht.

  • An wen richten sich Ihre Kurse in erster Linie: Profis, ambitionierte Laien oder alle gleichermaßen?

Unsere Kurse richten sich an alle, die ein ernsthaftes Interesse am Akkordeon und seinem Aufbau haben. Natürlich kommen professionelle Musiker zu uns, aber genauso ambitionierte Amateure, Musikpädagogen, Reparateurinnen und Reparateure anderer Instrumente oder Menschen, die einfach neugierig auf das Innenleben ihres Instruments sind. Entscheidend ist weniger das spielerische Niveau als die Bereitschaft, sich intensiv mit dem Instrument auseinanderzusetzen.

  • Was unterscheidet Ihre Kurse von klassischen Instrumentenbau- oder Reparaturlehrgängen?

Der größte Unterschied liegt darin, dass wir nicht primär eine Berufsausbildung anbieten, sondern ein tiefes Verständnis für das Instrument vermitteln möchten. Unsere Kurse sind sehr praxisorientiert und direkt auf die Perspektive von Musikern zugeschnitten, aber auch für Menschen geeignet, die dieses Handwerk vielleicht beruflich ausüben wollen. Die Teilnehmenden arbeiten an realen Instrumenten, hören Veränderungen sofort und erleben unmittelbar, wie Mechanik und Klang zusammenwirken. Dadurch entsteht ein direkter Bezug zwischen handwerklicher Arbeit und musikalischem Ergebnis.

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  • Welche Inhalte stehen im aktuellen Kurs im Fokus?

Im aktuellen Kurs beschäftigen wir uns intensiv mit der Mechanik und Tastatur des Akkordeons, mit Stimmplatten, Ventilen, Luftführung und Feinjustierung. Ein Schwerpunkt liegt darauf, wie kleine Veränderungen das Spielgefühl und den Klang beeinflussen. Außerdem lernen die Teilnehmenden grundlegende Wartungs- und Reparaturarbeiten kennen und entwickeln ein Verständnis dafür, wie empfindlich und präzise ein Akkordeon aufgebaut ist.

  • Wie viel Vorwissen bringen die Teilnehmenden typischerweise mit?

Das ist sehr unterschiedlich. Einige haben bereits Erfahrung mit kleineren Reparaturen oder kommen aus technischen Berufen, andere öffnen zum ersten Mal überhaupt ein Akkordeon. Wichtig ist, dass niemand Spezialwissen mitbringen muss. Wir bauen die Inhalte so auf, dass sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene profitieren können.

Feilen an den Stimmzungen
  • Was sind typische Aha-Momente, die Sie bei den Teilnehmenden beobachten?

Viele sind überrascht, wie fein abgestimmt ein Akkordeon tatsächlich ist. Ein typischer Moment ist, wenn jemand erkennt, wie stark schon minimale Veränderungen an Ventilen oder der Mechanik den Klang und die Ansprache beeinflussen. Oft entsteht auch ein neues Verständnis dafür, warum sich bestimmte Instrumente lebendig oder besonders angenehm spielen.

  • Welche Arbeiten am Instrument lernen die Teilnehmenden konkret selbst durchzuführen?

Die Teilnehmenden lernen unter anderem, ein Instrument fachgerecht zu öffnen, die Mechanik zu überprüfen, kleinere Justierungen vorzunehmen, Ventile zu kontrollieren oder Stimmplatten zu reinigen. Je nach Kurs arbeiten wir auch an Luftdichtigkeit, Tasteneinstellung oder kleineren Reparaturen. Ziel ist, dass die Teilnehmenden sicherer im Umgang mit ihrem Instrument werden und viele Wartungsarbeiten selbst einschätzen oder durchführen können.

  • Wo liegen die größten Herausforderungen im Lernprozess?

Eine der größten Herausforderungen ist die notwendige Geduld. Akkordeonbau und Reparatur erfordern sehr präzises Arbeiten und ein gutes Gespür für Details. Viele merken schnell, dass man nicht mit Kraft, sondern mit Ruhe und Genauigkeit arbeitet. Gleichzeitig müssen technische Abläufe mit dem Hören verbunden werden – das ist für viele eine völlig neue Erfahrung.

  • Wie verändert sich das Spiel oder der Zugang zum Instrument, wenn man dessen Aufbau versteht?

Das Verhältnis zum Instrument wird meist viel bewusster. Wer versteht, wie Klang entsteht und welche Mechanik dahintersteckt, spielt oft differenzierter und achtsamer. Viele entwickeln ein feineres Gespür für Ansprache, Luftführung und Dynamik. Das Instrument wird nicht mehr nur als fertiges Objekt wahrgenommen, sondern als komplexes, lebendiges System.

Einwachsen der Stimmzungen
  • Erleben Sie, dass Teilnehmende danach anders üben oder hören?

Ja, sehr deutlich. Viele hören nach dem Kurs viel genauer hin und nehmen Details wahr, die ihnen vorher entgangen sind. Auch das Üben verändert sich oft: Die Teilnehmenden achten bewusster auf Klangqualität, Luftverbrauch oder mechanische Rückmeldungen des Instruments. Manche berichten sogar, dass sie eine stärkere emotionale Verbindung zu ihrem Akkordeon entwickelt haben.

  • Wie sehen Sie die Zukunft handwerklicher Kompetenz im Akkordeonbereich?

Ich halte sie für enorm wichtig. Gerade in einer Zeit, in der vieles digitalisiert und standardisiert wird, wächst bei vielen Menschen wieder das Interesse an handwerklicher Qualität und an echtem Verständnis für Materialien und Mechanik. Gleichzeitig braucht das Akkordeon dringend Nachwuchs im handwerklichen Bereich. Wissen weiterzugeben wird deshalb in Zukunft eine zentrale Aufgabe sein.

  • Planen Sie weitere Formate oder Spezialisierungen innerhalb der Academy?

Wir bieten im nächsten Jahr auch einen Kurs an, in dem Musiker sich selbst eine Concertina – Anglo oder English – bauen können. Außerdem interessieren uns Formate, die Musiker und Instrumentenbauer noch stärker miteinander ins Gespräch bringen. Langfristig soll die Academy ein Ort des Austauschs und der Weiterbildung für die gesamte Akkordeon-Community werden.

Drei Teilnehmende über den Kurs

Geantwortet haben Carsten Jenß aus Deutschland, Angelo Monaldi aus Italien, der den Kurs im Mai 2025 besuchte, und Nico-Jan Beckers aus den Niederlanden.

  • Warum haben Sie sich für den Kurs an der Accordion Craft Academy entschieden?

Carsten Jenß: Aus mehreren Gründen. Erstens möchte ich mich auf meine Rente vorbereiten und dann Instrumente reparieren. Zweitens spiele ich ein Victoria-Akkordeon und kenne Elke seit 2019, als ich zum 100-jährigen Jubiläum der Firma in Castelfidardo eingeladen war. Und drittens sendet Elke mir regelmäßig ihren ACA-Newsletter, und ich war schon immer neugierig auf die Geheimnisse unseres Instruments.

Angelo Monaldi: Ich spiele seit vielen Jahren Akkordeon und war immer neugierig darauf, was eigentlich im Inneren des Instruments passiert. Gerade wenn kleine Probleme auftreten oder sich ein Instrument plötzlich anders anfühlt, merkt man schnell, wie wenig man über die technische Seite weiß. Der Kurs war für mich die Möglichkeit, dieses Verständnis endlich praktisch aufzubauen und nicht nur theoretisch darüber zu lesen.

Nico-Jan Beckers: Ich habe mich für die Akkordeon Craft Academy entschieden, weil ich es angenehm finde, mehr über die technische Seite des Instruments zu erfahren, damit ich ohne Angst und mit Sachkenntnis mein eigenes Instrument oder auch das Instrument anderer reparieren kann.

Tastatur zur Reinigung
  • Welche Erwartungen hatten Sie im Vorfeld?

Carsten Jenß: Keine konkreten Erwartungen. Ich wollte mich selbst herausfordern, daher auch der lange Kurs in weiter Entfernung und in einer fremden Sprache, Italienisch und Englisch.

Angelo Monaldi: Ich hatte gehofft, grundlegende Wartungsarbeiten selbst besser einschätzen zu können und insgesamt mehr Sicherheit im Umgang mit meinem Instrument zu bekommen. Gleichzeitig war ich gespannt darauf, direkt zu erleben, wie Mechanik, Luftführung und Klang tatsächlich zusammenhängen. Dass der Kurs so praxisnah sein würde, hatte ich allerdings nicht erwartet.

Nico-Jan Beckers: Ich bin ohne Erwartungen in den Kurs gegangen.

  • Was hat Sie bisher am meisten überrascht?

Carsten Jenß: Es hat mich überrascht, dass die Sorgen und Nöte offenbar auf der halben Welt dieselben sind: Wo finde ich einen vertrauenswürdigen Akkordeonreparateur? Da sind wir in Deutschland noch im Schlaraffenland, wenn man die Situation zum Beispiel mit den USA vergleicht.

Angelo Monaldi: Am meisten überrascht hat mich, wie sensibel ein Akkordeon auf kleinste Veränderungen reagiert. Schon minimale Justierungen an Ventilen oder der Mechanik können das Spielgefühl deutlich verändern. Vorher dachte ich oft, Klangunterschiede seien eher subjektiv. Jetzt merke ich, wie präzise und nachvollziehbar viele Dinge tatsächlich sind.

Nico-Jan Beckers: Am meisten beeindruckt hat mich die Vielfalt der technischen Aspekte und deren Komplexität. Und unmittelbar damit verbunden: das handwerkliche Können zu spüren, das dem zugrunde liegt.

  • Gab es einen Moment, in dem Sie Ihr Instrument plötzlich neu verstanden haben?

Carsten Jenß: Ganz ehrlich: Nein. Ich spiele seit 56 Jahren Akkordeon, und mein damaliger Musiklehrer hat mir schon die Innereien des Instruments erklärt. Ich wusste also über den Aufbau sehr viel, habe aber bisher bis auf Balgdichtungen noch nichts konkret selbst repariert.

Angelo Monaldi: Ja, definitiv. Besonders eindrücklich war der Moment, als wir ein Instrument geöffnet und einzelne mechanische Abläufe direkt beobachtet haben, während gespielt wurde. Plötzlich wurde klar, warum manche Töne anders ansprechen oder warum sich bestimmte Instrumente so unterschiedlich anfühlen. Seitdem höre und spüre ich mein eigenes Akkordeon viel bewusster.

Nico-Jan Beckers: Mein eigenes Instrument habe ich spieltechnisch dadurch nicht besser durchdrungen. Ich habe jedoch noch stärker erfahren, dass die Präzision fachkundig ausgeführter Reparaturen unverzichtbar ist.

  • Welche Inhalte oder praktischen Übungen waren für Sie besonders wertvoll?

Carsten Jenß: Es gab zu jeder Thematik praktische Übungen – das hat es so wertvoll gemacht. Egal, ob das Ausbauen der Tasten auf der Diskantseite, der Bassmechanik auf der Bassseite oder das Verstehen der Registermechanik auf beiden Seiten: Es wurde alles praktisch geübt. Dazu kamen das Stimmen, das Wachsen, das Selbstanfertigen der Tastenfedern. Es war wirklich tief und genial.

Angelo Monaldi: Sehr wertvoll war für mich alles, was mit Feinjustierung und Luftdichtigkeit zu tun hatte. Außerdem fand ich es spannend, selbst an der Mechanik zu arbeiten und nicht nur zuzuschauen. Dadurch verliert man auch ein Stück weit die Scheu davor, das Instrument überhaupt zu öffnen.

Nico-Jan Beckers: Alle Anleitungen waren gleichermaßen wertvoll, ganz gleich, ob es um eine bessere Luftdichtigkeit, das Ausrichten von Knöpfen oder das Stimmen ging. Alles hängt miteinander zusammen und dient nur einem Ziel: einen möglichst schönen Klang und die damit verbundene Spielfreude eines perfekt funktionierenden Instruments zu verwirklichen.

  • Was fiel Ihnen am schwersten?

Carsten Jenß: Das Biegen der individuellen Federn unter den Tasten. Und ich werde definitiv niemals eine Converter-Bassmechanik zerlegen.

Angelo Monaldi: Die größte Herausforderung war die Geduld und Präzision, die viele Arbeitsschritte verlangen. Man merkt schnell, dass man sehr konzentriert arbeiten muss und kleine Fehler sofort Auswirkungen haben können. Gerade am Anfang wollte ich oft zu schnell arbeiten.

Nico-Jan Beckers: Das Herstellen von Metallfedern und das Einwachsen von Stimmzungen fand ich anspruchsvoll.

  • Gab es Aspekte, die Sie unterschätzt haben?

Carsten Jenß: Nein, da ich um die Tücken des Wachsens oder einer Bassmechanik schon vorher wusste. Die wichtigen Werte Präzision und Geduld stehen in der ACA nicht umsonst an der Wand.

Angelo Monaldi: Ja, vor allem den handwerklichen Aufwand hinter einem guten Akkordeon. Von außen wirkt vieles selbstverständlich, aber wenn man sieht, wie viele perfekt abgestimmte Einzelteile zusammenarbeiten müssen, bekommt man großen Respekt vor dem Instrumentenbau.

Nico-Jan Beckers: Es gab keine Aspekte, die ich unter- oder überschätzt habe. Das Dortsein, die Arbeit am eigenen Instrument und der Kontakt mit den Mitkursteilnehmern machten daraus ein paar großartige Tage.

Arbeiten am Register
  • Hat sich Ihr Blick auf Ihr eigenes Akkordeon verändert? Wenn ja, wie?

Carsten Jenß: Nein, hat es nicht. Ich habe mich vor sieben Jahren bewusst für einen Wechsel von Hohner zu Victoria entschieden, obwohl ich natürlich meine Morinos weiterhin spiele. Aber ich weiß jetzt, warum die Poeta jazziger klingt und eine raue Spielweise besser wegsteckt als eine Morino.

Angelo Monaldi: Absolut. Ich sehe mein Instrument heute viel weniger als Gebrauchsgegenstand und viel mehr als ein hochkomplexes handwerkliches System. Gleichzeitig ist auch die Wertschätzung gewachsen – sowohl für das Instrument selbst als auch für die Menschen, die solche Instrumente bauen und warten.

Nico-Jan Beckers: Der Kurs findet im Gebäude der Victoria Company statt, in Castelfidardo, dem Mekka des Akkordeonbaus. In der Woche, in der ich dort war, habe ich ein Instrument gesehen, das gerade fertiggestellt worden war: ein Akkordeon aus der Linie, die in Zusammenarbeit mit einem Geigenbauer entwickelt wurde. Dabei hatte ich wirklich das Gefühl, dass ein Instrument geboren worden war.

  • Beeinflusst das Gelernte bereits Ihr Spiel oder Ihre Probenpraxis?

Carsten Jenß: Nein; der Kurs ist aber auch erst zwei Wochen her. Das kommt bestimmt noch.

Angelo Monaldi: Ja, ich achte inzwischen viel stärker auf Ansprache, Luftführung und Klangdetails. Auch beim Üben höre ich bewusster hin und merke schneller, wenn sich etwas verändert. Insgesamt spiele ich wahrscheinlich aufmerksamer und kontrollierter als vorher.

Nico-Jan Beckers: Das Gelernte hat meine Spiel- und Übepraxis nicht beeinflusst. Ich kenne die Grenzen meines Instruments und nutze mein Instrument voll aus.

  • Würden Sie den Kurs weiterempfehlen und wenn ja, wem?

Carsten Jenß: Auf jeden Fall. Allerdings sollte der potenzielle Teilnehmer die Werte Präzision und Geduld wirklich verinnerlicht haben – ohne diese geht es nicht. Und er sollte handwerkliches Geschick haben.

Angelo Monaldi: Definitiv. Ich würde den Kurs eigentlich allen empfehlen, die regelmäßig Akkordeon spielen – unabhängig vom Niveau. Besonders sinnvoll ist er für Musiker:innen, die ihr Instrument wirklich verstehen möchten und neugierig darauf sind, was hinter Klang und Spielgefühl steckt.

Nico-Jan Beckers: Allen, die meinen Weg kreuzen und etwas über das Akkordeon wissen möchten, erzähle ich von diesem Kurs. Meiner Meinung nach ist er der einzige seiner Art auf der Welt. Gut vermittelt, schön zu machen. Einzigartig!

  • Können Sie sich vorstellen, sich weiter mit Instrumentenbau oder Wartung zu beschäftigen?

Carsten Jenß: Das war einer der Gründe für meine Teilnahme an Teil 1 und 2 in diesem Jahr. Teil 3 und 4 folgen dann 2027. Und wenn ich 2030 in Rente gehe, möchte ich Akkordeon-Reparatur-Dienstleistungen anbieten – eine Art bezahltes Hobby, absichtlich ganz ohne Computer, Bildschirm oder KI.

Angelo Monaldi: Ja, auf jeden Fall. Der Kurs hat eher noch mehr Interesse geweckt. Ich werde sicher keine komplette Werkstatt eröffnen, aber ich kann mir gut vorstellen, mich intensiver mit Wartung, Feinjustierung oder kleineren Reparaturen zu beschäftigen. Vor allem fühlt man sich nach dem Kurs deutlich sicherer im Umgang mit dem eigenen Instrument.

Nico-Jan Beckers: Ich kann mir vorstellen, mich in Zukunft stärker mit Akkordeonbau und/oder Reparatur zu beschäftigen. Es ist ein wunderbares Handwerk.

3
Aufmacher:
Arbeiten an der Tastatur

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